Gebetszelle am 4. Sonntag nach Dreifaltigkeit Die Woche vom 20. bis zum 25. Juni 2016

FLM TOBY FANANTENANA 67 Ha
Gebetszelle am 4. Sonntag nach Dreifaltigkeit
Die Woche vom 20. bis zum 25. Juni 2016
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« Die wohlgefällige Opfergabe »

Einleitung: Die Opfergabe, die Gott wohlgefällig ist diejenige, die den Menschen Rettung bringt. Jesus hat sein Leben hingegeben, um die Sünder von der Bindung der Sünde und dem listigen Anschlag des Teufels zu befreien. Und es wurde gesagt, dass Er dem Vater gefiel, so dass Er in die Höchste erhöht wurde. Infolgedessen: „in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters“ Phil. 2: 10-11.

Montag, den 20.: Die wohlgefällige Opfergabe.
„Das aber ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Gib frei, die du bedrückst“ Jes. 58: 6.
Lesestoff 1: Lk. 3: 7-11. Lesestoff 2: Jes. 58: 6-12. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Jes. 58: 6.
Einleitung: Verschieden sind die Praktiken, auf die die Menschen zurückgreifen, um bei Gott Gefallen zu finden: Opfergabe, Wohltätigkeitsarbeit, langwierige Gebete wie die der Pharisäer, Fasten, Busswerke, Selbstdemütigung. Diesbezüglich sagte Paulus: „die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbst erwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch“ Kol. 2: 23.

Dienstag, den 21.: Das Mitleid für den Nächsten ist eine wohlgefällige Opfergabe.
„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst” Matthäus 22: 39.
Lesestoff 1: Römer 8: 18-23. Lesestoff 2: 1. Matthäus 22: 35-40. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Matthäus 22: 39.
Einleitung: Dieses Wort von Jesus von heutiger Perikope erinnert uns an die Leute, die ihrem Nächsten, der auf ihrem Wege von Räubern angegriffen wurde, nicht geholfen hatten, wie es geschrieben steht: „Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber“ Lukas 10: 31-32. Hingegen hatte Er Gefallen an dem Dritten, der Mitleid mit dem verletzen Mann hatte, so dass Er dem anwesenden Schriftgelehrten empfahl: „So geh hin und tu desgleichen!“ Lk. 10: 37b.

Mittwoch, den 22.: Die Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten ist eine wohlgefällige Opfergabe.
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist” Lk. 6: 36.
Lesestoff 1: Ps.103: 8-14. Lesestoff 2: Lk. 6: 36-42. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Lk. 6: 36.
Einleitung: Die „Barmherzigkeit“ bedeutet, die Fehler sowie die Schwäche von anderen zu akzeptieren und zu dulden, und sie aufgrund dessen nicht zu beurteilen oder ablehnen. Diese Charaktereigentschaft, die Gott wohlgefällig ist, wird durch das Gebet, das Jesus seine Jünger lehrte, hervorgehoben: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ Mat. 6: 12. Denn die Barmherzigen werden Barmherzigkeit erlangen (Mat. 18: 32-33).

Donnerstag, den 23.: Anderen Menschen Gutes zu tun, ist eine wohlgefällige Opfergabe.
„Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut’s nicht, dem ist’s Sünde ” Jak. 4: 17.
Lesestoff 1: Mat. 21: 28-32. Lesestoff 2: Jak. 4: 10-17. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Jak. 4: 17.
Einleitung: Liebe und Barmherzigkeit sind „Gottesdienst“, der Gott gefällt. (Röm.12: 1b). Was Gott von seinem Volk verlangt, ist, die Bereitschaft, für den Nächsten zu sorgen, allerlei Gutes ihm mit zu teilen, mit einem wort, ihm die wahre Liebe zu zeigen. Dementsprechend erklärte Jesus: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde“ Joh. 15: 13. Im Gegenteil: Egoismus ist Sünde.

Freitag, den 24.: Sich für die Belange der Kleinen einzusetzen, ist eine wohlgefällige Opfergabe.
„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr Mir getan” Mat. 25: 40.
Lesestoff 1: Jak. 1: 26-27. Lesestoff 2: Mat. 25: 31-40. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Mat. 25: 40.
Einleitung: Die Fürsorge für die Kleinen ist ein Opfer, das Gott gefällt. Unter „Kleinen“ versteht man die Leuten, die sich ihren Lebensunterhalt nicht selbst verdienen können, und die von den anderen abhängig sind, weil sie in Not sind. Sie haben eine besondere Stelle im Herzen Gottes, wie es geschrieben steht: „Und als Er das Volk sah, jammerte es Ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben“ Mat.9: 36. Eigentlich steht es geschrieben: „Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat“ Spr.19: 17

Samstag, den 25.: Ausgabe für andere Menschen wird besser gelten.
„Geben ist seliger als Nehmen” Apg. 20: 35.
Lesestoff 1: 2. Kor. 8: 7-12. Lesestoff 2: Apg. 20: 31-35. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Apg. 20:34-35.
Einleitung: Es ist ein Gewinn, kein Verlust, den anderen freizugeben, um ihnen zu helfen. Insbesondere wenn es darum geht, für Gott und seinen Dienst freizugeben. Das erinnert uns an, was Jesus denjenigen, die Ihm gefolgt hatten, sagte: „wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden“ Mat. 16: 25. Dazu sagte der Apostel Paulus: „Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen“ 2. Kor. 9: 6. Denn „was der Mensch sät, das wird er ernten“ Gal. 6: 7b.

Nota: Diese Perikope wird in Malagasy, Französisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht und ist zu finden auf den Webseiten www.flm67ha.org, www.hifi-madanet.org, auch bei Facebook « Hira sy Filazantsara ».

(c) Madanet

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