Gebetszelle am 15. Sonntag nach Dreifaltigkeit Die Woche vom 05. bis zum 10. September 2016

FLM TOBY FANANTENANA 67 Ha
Gebetszelle am 15. Sonntag nach Dreifaltigkeit
Die Woche vom 05. bis zum 10. September 2016
« Wohl dem, der liebt »
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Einleitung: „Die Liebe ist die größte unter ihnen“ spricht die Heilige Schrift (1. Kor. 13: 13). Dieses Wort bezieht sich auf Gott, der Liebe ist (1. Joh. 4: 16), und es spornt uns an, Gottes Liebe zu haben und sie mit unseren Nächsten zu teilen (Lev. 19: 18), um ihnen Erquickung und Rettung zu bringen. Gott kennt denjenigen, der liebt (2. Tim. 2: 19), und liegt Ihm am Herzen (Ps. 91: 14/ Joh. 21: 20). Zu ihm sagt Jesus: „Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich“ Joh. 10: 14b.

Montag, den 05.: Wohl dem, der Gott lieb hat.
„Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen” Deu. 6: 5a.
Lesestoff 1: Mt. 26: 6-16. Lesestoff 2: Deu. 6: 4-7. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Deu. 6:5.
Einleitung: Man kann sagen, dass die Höchste Seligkeit in der Liebe an Gott liegt. Das heiβt: mit Ihm verbunden sein, und alles hingeben, um Ihm zu dienen und seinen Namen zu ehren. Denn Jesus sagte: „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über“ Mt. 12: 34. Bei Gott ist die zuverlässigste und beste „Geldanlage“. Diesbezüglich sagte Er: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen“ Mt. 6: 19-20.

Dienstag, den 06.: Wohl dem, der das Wort Gottes liebt.
„ Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig” Ps. 119: 103a.
Lesestoff 1: Joh. 10: 38-42. Lesestoff 2: Ps. 119: 97-104. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Ps. 119: 103.
Einleitung: Jesus sprach zu seinen Jüngern: „Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten“ Joh. 14: 15. Der Psalter gehört zu jenen, die sich durch ihre Liebe zum Wort Gottes zeichneten, als er sagte: „Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht wider Dich sündige“ Ps. 119: 11. Eigentlich ist das Wort Gottes ein Gewinn für denjenigen, der es liebt und der ständig danach sucht. Deshalb sagte Jesus zu Martha, als Er sie zurechtwies: „Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden“ Lk. 10: 42.

Mittwoch, den 07.: Wohl dem, der die Liebe Gottes vertraut.
„Sorgt nicht“ Mt. 6: 25a, 31, 34.
Lesestoff 1: Kol. 3: 1-4. Lesestoff 2: Mt. 6: 24-34. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Mt. 6: 25a, 31, 34.
Einleitung: Der Apostel Johannes sagte: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe“ 1. Joh. 4: 18. Die Liebe Gottes ist das vollkommene Modell und das beste Beispiel, in dem sie Zuversicht für den Furchtsamen, Trost für den Traurigen, Kraft für den Müden gibt. Diejenigen, die darauf schauen, „kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden“ Jes. 40: 31.

Donnerstag, den 08.: Wohl dem, der dem Herrn gern dient.
„Christus ist mein Leben” Phi. 1: 21a.
Lesestoff 1: Mt. 25: 13-21. Lesestoff 2: Phi. 1: 12-21. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Phi. 1: 21.
Einleitung: Als Josua die Israelien sich entscheiden ließ, sagte er: „Wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen“ Jos. 24: 15. Der Apostel Paulus lebte auch von der Entscheidung, Gott zu dienen, und sagte: „Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes“ Apg. 20: 24.

Freitag, den 09.: Wohl dem, der seinen Nächsten lieb hat.
„Lasst uns Gutes tun an jedermann” Gal. 6: 10a.
Lesestoff 1: Joh. 15: 9-15. Lesestoff 2: 1. Gal. 5: 25; 6: 1-10. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Gal. 6: 10.
Einleitung: Jesus sagte: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde“ Joh. 15: 13. Der Apostel Paulus hat seinen Lauf und seinen Dienst vollendet, als er das Evangelium von Jesus Christus predigte. In dieser Hinsicht erklärte er: „Die Liebe Christi drängt uns“ 2. Kor. 5: 14. Wenngleich er seinen Dienst durch die Hingabe seiner Selbst bis zum Tod erfüllen sollte, erinnerte er uns an das Wort des Herrn: „Geben ist seliger als nehmen“ Apg. 20: 35. Geben ist eine Freude des Heiligen Geistes und ist günstig, denn es steht geschrieben: „Wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen“ 2. Kor. 9: 6.

Samstag, den 10.: Wohl dem, der gern vergibt.
„Ihr sollt nun ihm desto mehr vergeben” 2. Kor. 2: 7a.
Lesestoff 1: Mk. 7: 18-20. Lesestoff 2: 2. Kor. 2: 1-11. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: 2. Kor. 2:7.
Einleitung: Gott ist selig, weil Er uns die Schuld nicht nachträgt, sondern „vergibt“. Er hat seinen Sohn Jesus gesandt, um diese Wahrheit zu verkündigen. Diesbezüglich sagte Jesus: „Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er’s findet? Und wenn er’s gefunden hat, so legt er sich’s auf die Schultern voller Freude. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war“ Lk. 15: 4-6.

Nota: Diese Perikope wird in Malagasy, Französisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht und ist zu finden auf den Webseiten www.flm67ha.org, www.hifi-madanet.org, auch bei Facebook « Hira sy Filazantsara ». (c) Madanet.

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