Gebetszelle am 17. Sonntag nach Dreifaltigkeit Die Woche vom 19. bis zum 24. September 2016

FLM TOBY FANANTENANA 67 Ha
Gebetszelle am 17. Sonntag nach Dreifaltigkeit
Die Woche vom 19. bis zum 24. September 2016
« Gott schafft seinem Volk Recht »
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Einleitung: Auch wenn das Volk Gottes um der Gerechtigkeit willen schwere Proben und Trübsale leiden mag, hat Gott das Recht lieb und schafft seinem Volk Recht, nämlich demjenigen, der auf seinem Pfade wandelt und seinen Willen erfüllt, wie es geschrieben steht: „Denn der HERR hat das Recht lieb und verlässt seine Heiligen nicht“ Ps.37:28a. Dies ist eine Zusicherung für diejenigen, die im Kampf sind und an Ungerechtigkeit leiden. Was soll man tun? „Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf Ihn, Er wird’s wohlmachen und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.“ Ps. 37: 5-6.

Montag, den 19.: Gott schafft seinem Volk Recht.
„Er wird erhöhen das Haupt seines Gesalbten” 1. Sam 2:10d.
Lesestoff 1: 1. Kor. 1: 26-31. Lesestoff 2: 1. Sam. 2: 1-10. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: 1. Sam. 2: 10. Einleitung: Durch seinen Namen und seinen Eifer kann der Herr vor der Ungerechtigkeit nicht nur schauen und schweigen, sondern rächt sein Volk und schafft ihm Recht. So sagte Er: „Die Rache ist mein; Ich will vergelten“ Rö. 12: 19. Desgleichen versprach Er: „Ihr werdet am Ende doch sehen, was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der Ihm nicht dient. Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Und ihr sollt herausgehen und springen wie die Mastkälber“ Mal. 3: 18, 20.

Dienstag, den 20.: Gott schafft den Elenden Recht.
„Lebt in Geduld, ertragt einer den andern in Liebe” Eph. 4: 1, 2.
Lesestoff 1: Ps. 10: 10-18. Lesestoff 2: 1. Eph. 4: 1-6. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Eph. 4: 1-2. Einleitung: Der Psalter sprach: „Aber die Elenden werden das Land erben und ihre Freude haben an großem Frieden“ Ps. 37: 11. Der Elende ist, wer sanftmütig ist und sich nicht rächt oder irgendjemanden verflucht, aber ist bereit zu vergeben und überlässt seinen Kampf dem Herrn der Gerechtigkeit und aller Gerichte. Er sucht nach dem Gewinn für Gott und lässt Ihn als Herrscher über alles regieren. Der Herr ermutigt sein Volk, das an Unrecht leidet, und sagt zu dem: „Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf Ihn, Er wird’s wohlmachen und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag“ Ps. 37: 5-6.

Mittwoch, den 21.: Gott schafft den Demütigen Recht.
„ Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden“ Lk. 14: 11.
Lesestoff 1: Job. 42: 1-10. Lesestoff 2: Lk. 14: 1-11. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Lk. 14: 11. Einleitung: Gott ist der Herr der Herrlichkeit, Er erhöht und erniedrigt. Eigentlich erhöht er denjenigen, der sich erniedriegt, d.h., der sich nicht für etwas Besonderes hält, sondern gibt Gott die Ehre, genauso, wie Johannes der Täufer, der sagte: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen“ Joh.3:30. Im Übrigen empfiehlt das Wort der Weisheit: „So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit Er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werft auf Ihn; denn Er sorgt für euch (Ps. 55:22)“ 1.Pet.5: 6-7.

Donnerstag, den 22.: Gott schafft Recht denen, die Ihn fürchten.
„Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren, und hört ihr Schreien und hilft ihnen“ Ps. 145: 19.
Lesestoff 1: Jes. 42: 1-4. Lesestoff 2: Ps. 145: 15-21. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: 1. Ps. 145: 18-19. Einleitung: Gott schafft Recht denen, die Ihn fürchten, nämlich die, die seine Gebote halten. Er rechtfertigt sie in seinen Augen. Diesbezüglich erklärt die Heilige Schrift: „Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien. Das Angesicht des HERRN steht wider alle, die Böses tun, dass er ihren Namen ausrotte von der Erde. Wenn die Gerechten schreien, so hört der HERR und errettet sie aus all ihrer Not“ Ps. 34: 16-18.

Freitag, den 23.: Gott schafft seinem klagenden Volk Recht.
„Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu Ihm rufen?” Lk. 18: 7a.
Lesestoff 1: Jes. 62: 6-12. Lesestoff 2: Lk. 18: 1-7. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Lk. 18: 7. Einleitung: Gott nimmt die Klage seines Volkes nicht auf die leichte Schulter. Nämlich sprach Er damals zu Mose: „Weil denn nun das Geschrei der Israeliten vor Mich gekommen ist und Ich dazu ihre Not gesehen habe, wie die Ägypter sie bedrängen, so geh nun hin, Ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führst“ Eks. 3: 9-10. Außerdem gab der Psalter die Zusicherung: „Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren, und hört ihr Schreien und hilft ihnen“ Ps. 145: 19. Gott hat selber versprochen: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten“ Ps. 50: 15.

Samstag, den 24.: Gott kümmert sich um den Kampf seines Volkes.
„Die aber des HERRN harren, werden das Land erben” Ps. 37: 8-9.
Lesestoff 1: Joh. 16: 23-33. Lesestoff 2: Ps. 37: 1-9. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Eph. 3: 14-17.
Einleitung: Der Verlass auf Gott und die Erwartung seines Heils sind nicht vergeblich, denn Er erfüllt alle Dingen rechtzeitig, um sein Volk Gutes zu tun. Er hat ein großes Versprechen gegeben, das lautet: wer an Ihn glaubt und auf Ihn wartet, wird nicht bestürzt sein. Er wird weder besiegt nor niedergeschlagen werden, wie es geschrieben steht: „Aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden“ Jes. 40: 31.

Nota: Diese Perikope wird in Malagasy, Französisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht und ist zu finden auf den Webseiten www.flm67ha.org, www.hifi-madanet.org, auch bei Facebook « Hira sy Filazantsara ». (c) Madanet.

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