Gebetszelle am 19. Sonntag nach Dreifaltigkeit Die Woche vom 03. bis 08. Oktober 2016

FLM TOBY FANANTENANA 67 Ha
Gebetszelle am 19. Sonntag nach Dreifaltigkeit
Die Woche vom 03. bis 08. Oktober 2016
« Gott vergibt die Sünde »
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Einleitung: Gott will die Sünde vergeben, damit die Sünder nicht verloren gehen. Und wenn die Verschuldungen uns von Ihm scheiden (Jes 52: 9), will Er diesen Zaun durch die Vergebung der Sünde abbrechen, damit wir Sünder mit Ihm versöhnt werden. So gab Er seinen Sohn Jesus Christus der Richtige als Sündenopfer, um die Sünder zu rechtfertigen. Dadurch brachte Er eine einmalige Blutvergossene Opfergabe zu einer ewigen Erlösung. Nun ruft Er noch und gibt das Versprechen: „Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ Jes 43: 1.

Montag, den 03.: Gott will die Sünde vergeben.
„Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt” Mi 7:18a.
Lesestoff 1: Mt 26:26-29. Lesestoff 2: Mi 7:11-20. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Mi 7:18.
Einleitung: Wertvoll ist die Sündenvergebung, denn dadurch erhält man vollen Frieden für das Herz, den Geist und die Seele. Aber „die Gottlosen haben keinen Frieden“ Jes 48:22, nämlich diejenigen, die die Vergebung ablehnen und verachten. Dementsprechend sprach der Psalter: „Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist kein Trug ist!“ Ps 32:1-2. Deswegen nutzt die Gelegenheit, solange das Herz von Gott noch offen ist, den Sünder zu empfangen und die Sünde zu vergeben.

Dienstag, den 04.: Gott vergibt die Sünde, damit wir zu Ihm zurückkehren.
„Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!” Jes 44: 22b.
Lesestoff 1: Rö 5: 6.11. Lesestoff 2: Jes 44: 21-23. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Jes 44: 22. Einleitung: Gott selbst ruft die Menschen, zu Ihm zurückzukehren, denn sie können nicht von sich aus zu Ihm zurückkehren. Daher erklärt die Heilige Schrift: „Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat“ Apg 17: 30-31. Deswegen sagte der Herr: „Bekehrt euch nun zu Mir, so will Ich mich auch zu euch kehren, spricht der HERR Zebaoth“ Mal 3: 7.

Mittwoch, den 05.: Jesus Christus garantiert die Sündenvergebung.
„Er ist die Versöhnung für unsre Sünden” 1. Joh 2: 2a.
Lesestoff 1: Jes 53: 4-6. Lesestoff 2: 1. Joh 1-8; 2: 1-2. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: 1. Joh 2: 2. Einleitung: Die Heilige Schrift sagt ganz klar: „Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung” Heb 9:22. Im Übrigen fordert es „richtiges“ Blut. Jesus Christus, das Lamm Gottes, akzeptierte, sein Blut zu vergießen, um die Erlösung zu bringen, nämlich die volle und vollkommene Vergebung für die Sünder. Dabei sagte Er: „Das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden” Mt 26: 28.

Donnerstag, den 06.: Durch Reue erhalten wir die Sündenvergebung.
„Tut Buße zur Vergebung eurer Sünden” Apg 2: 38a.
Lesestoff 1: Hes 18: 26-32. Lesestoff 2: Apg 2: 36-40. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Apg 2: 38. Einleitung: Es gibt Leute, die die Sündenvergebung suchen und sogar fordern, aber wollen nicht Buße tun, bekennen nicht ihre Überschreitungen und zeigen keine Bereitwilligkeit, zu Gott zurückzukehren, seinen Weg zu befolgen, und sich verpflichten, Gottes willen und Gottes Werke zu tun (Joh 14:12a). Eigentlich ist die Sündenvergebung schon seit langem erhältlich, aber es gibt manche Leute, die sie nicht empfangen, weil sie ihre Gewohnheiten nicht ändern wollen. Dementsprechend sagt die Heilige Schrift: „Ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene“ Rö 12: 2. Gott will es, dass wir Buße tun, damit die Sünden vergeben werden.

Freitag, den 07.:Die Vergebung verlangt Erneuerung.
„Zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist” Eph 4: 24a.
Lesestoff 1: Joh 8: 1-11. Lesestoff 2: Eph 4: 22-28. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Eph 4: 22-24. Einleitung: Gottes Gabe der Sündenvergebung soll nicht leicht genommen werden. Man sollte darauf achten, dass sie nicht nur zur Gewohnheit oder zu einem „liturgischen“ Brauch werde, sondern ein wahres Leben der Beziehung zu Gott. Gott ist barmherzig und Er vergibt die Sünde, damit man sie verlässt und seine Eigenschaft sowie seine Lebensweise nach dem Willen Gottes verändert. Deswegen sprach Jesus zu der Frau, die beim Ehebruch ergriffen wurde: „So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr“ Joh 8: 11.

Samstag, den 08.: Vertraut auf die Sündenvergebung.
„Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben” Mt 9:2b.
Lesestoff 1: 1.Joh 1: 5-10. Lesestoff 2: Mt 9: 1-8. Predigt 1 (zur Wahl). Predigt 2: Mt 9: 1-3.
Einleitung: Allein aus Gnade vergibt Gott, aus Barmherzigkeit, die nicht verkaufbar ist. Durch den Glauben darf man die Sündenvergebung erhalten und davon leben (Eph 2: 8), um alle möglichen Anklagen des Teufels, welcher seit langem der Verkläger war, zu besiegen (Offg 12: 10). Es gibt nämlich Menschen, die die Sündenvergebung vom Herrn nicht vertrauen. Für Gott ist jedoch das „ja-Wort“ ein „ja“ (Mt 5: 37). Deshalb hat der Teufel gegenüber der von Gott erhaltenen Sündenvergebung nichts zu sagen (Sach 3: 2). Und er zieht sich zurück, wenn sie durch den Glauben empfangen wird. Denn „wir sind zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden“ Gal 2: 16. Deshalb: „der Gerechte wird durch seinen Glauben leben“ Hab 2: 4.

Nota: Diese Perikope wird in Malagasy, Französisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht und ist zu finden auf den Webseiten www.flm67ha.org, www.hifi-madanet.org, auch bei Facebook « Hira sy Filazantsara ».  (c) Madanet.

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