Madagassische Lutherische Kirche Lied & Evangelium Am zweite Sonntag nach der Epiphanie – die Woche vom 18ten -23ten Januar 2021

„Der Gesandte des Herrn unter den Menschen”

Der Gesandte des Herrn, der unter den Menschen kam, ist der Messias. Er ist der Gesalbte Gottes. Sein Kommen unter den Menschen ist ein wahrer Besuch Gottes, der Ihn gesandt hat, und der Ihn zum Zeuge seines Namens gemacht hat. Deshalb ist Er der Vertreter Gottes, der sein Wort bringt und in seinem Namen redet. Das Wort, das Er redet, ist das der Versöhnung, nämlich das Wort Gottes, der die Menschen nicht im Stich lässt, aber ruft sie und sucht sie, damit sie zu Ihm zurückkehren. Daher erfüllt sich das Wort Jesu zu denen, die Ihn annehmen: „Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat“ Mt 10,40-41. Zu diesem Zweck, die Gnade Gottes zur Rettung und zum Segen zu empfangen, lädt das Wort Gottes die Menschen ein. Dies ist, was der König Joshaphat bedeutungsvoll sagte, als er Israel im Angesicht ihrer zahlreichen Feinde ermutigte: „Glaubt an den HERRN, euren Gott, so werdet ihr sicher sein, und glaubt seinen Propheten, so wird es euch gelingen“ 2. Chr 20,20c. Und es war, was wirklich geschah. Der Apostel Johannes also sagte: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben“ Joh 1,12. Deshalb erteilte der Apostel Paulus den Thessalonischern eine nützliche Zurechtweisung, als er sagte: „Prophetische Rede verachtet nicht“ 1 Thes 5,20. Denn die Prophezeiung ist Gottes Wort, das Er sendet und seine Diener, seine Gesandten, reden lässt. So sagte Mose zu Israel: „Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen“ 5. Mose 18,15. Denn der Herr sagt: „Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich’s fordern“ 5. Mose 18,19. Zu denjeinigen, die seine Worte Hören, und die noch zweifeln, sagt Er: „Sei nicht ungläubig, sondern gläubig“ Joh 20,27d.

Montag, den 18: Der Botschafter des Herrn ist unter den Menschen gekommen.
„Ich will ihnen einen Propheten, … erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben“ 5 Mose 18,18a.
Lesung 1: Mt 17,1-6. Lesung 2: 5. Mose 18,15-19. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: 5. Mose 18,18.
Der Gesandte des Herrn, der unter den Menschen gekommen ist, bringt die Botschaft Gottes, als der von Ihm bestimmten Botschafter. Er redet nicht seine eigene Worte, sondern die, die der Vater ihn reden lässt, wie der Herr es zu Jeremiah sagte: „Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund“ Jer 1,9.Genauso war es, was Jesus zu seinen Jüngern sagte, die Er sandte: „Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet“ Mt 10,20.

Dienstag, den 19.: Der Herr ist der, der die Botschafter bestimmt, die Er sendet.
„Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache“ 1 Kor 1,27a.
Lesung 1: Am 7,10-17. Lesung 2: 1. Kor 1,26-31. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: 1. Kor 1,27-28.
Einleitung: Es gehört Gott, diejenigen, die Er sendet, um sein Werk zu tun, auszuwählen. Seine Auswahl übersteigt menschliches Verstehen, so sagt Er: „ meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR“ Jes 55,8. Darum freut euch und dankt Gott, wenn Er euch ausgewählt hat, zu seinen Ausgewählten zu gehören, denn es steht geschrieben: „Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht“ Röm 8,30.

Mittwoch, den 20.: Jesus Christus, der Botschafter des Herrn, der gekommen ist, um den Sünder zu erretten.
„Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist“ Lk 19,10.
Lesung 1: Hes 34,11-16. Lesung 2: Lk 19,1-10. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Lk 19,10.
Einleitung: Weil die Menschheit in die Sünde gefallen ist, kann sie sich selbst nicht erlösen. Jesus wurde bestimmt, als der Botschafter, der die Vergebung der Sünde bringt, um sie zu erlösen. Es ist eine Gabe Gottes wegen seiner Liebe; daher sagte Jesus: „Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das heißt: Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten“ Mt 9,12-13.

Donnerstag, den 21.: Der Botschafter des Herrn ist gekommen, um uns mit Gott zu versöhnen.
„Denn er ist unser Friede“ Eph 2,14a.
Lesung 1: Hbr 9,15-22. Lesung 2: Eph 2,10-16. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Eph 2,14.
Einleitung: Das Erlösungswerk Jesu beschränkt sich nicht, darauf die Sünde zu vergeben, denn es ist eine wirkliche Versöhnung und Einigung mit Gott; was Ihn veranlasst, die Sünder als Kinder und Erbe seines Reiches anzunehmen (Röm 8:17). Es bedeutet, dass sie Kinder des himmlischen Reiches sind, und nicht mehr Kinder dieser Welt. Nämlich verkündigte Paulus: „Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn“ 1. Kor 1,9.

Freitag, den 22.: Der Botschafter des Herrn ist gekommen, um uns dienen.
„So wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele“ Mt 20,28.
Lesung 1: Jes 53,4-10. Lesung 2: Mt 20,21-28. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Mt 20,28.
Einleitung: Die Demut Jesu ist unfassbar und tief, wenn Er auf die Erde kam und akzeptierte, unter uns zu leben und uns zu dienen. In der Tat steht es geschrieben: „Er … hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt“ Phil 2,6b-7.Dazu hat Ihn der Vater bestimmt; darum sagte Er: „Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk “ Joh 4,34.

Samstag, den 23.: Jesus Christus: Gesandter des Herrn, der gekommen ist, um ewiges Leben zu geben.
„Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten“ Joh 4,14a.
Lesung 1: Jes 55,1-3. Lesung 2: Joh 4,4-26. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Joh 4,13-14.
Einleitung: Jesus ist wirklich der Herr des Lebens und der Retter; deshalb sagte Er: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“ Joh 10,11. Denn „Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen“ Joh 10,10.Dies bezieht sich auf das ewige Leben.

Dieses Perikop wird in madagassischer, französischer, englischer und deutscher Sprache veröffentlicht und ist auf der Website www.hifi-madanet.org und auf Facebook unter „HiFi – Englisch“ zu finden. Hören Sie hifiradio.org 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche: Unterricht, Lieder, … © Madanet

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