Madagassische Lutherische Kirche Lied & Evangelium Am dritte Sonntag vor Ostern vom 08.-13. März 2021 „Gott schlieβt einen Bund der Erlösung“

Das Erlösungswerk, das Gott getan hat, besteht darin, den Sünder zu rechtfertigen, indem Er ihn von der Macht der Sünde und der Verdammnis wegen der Sünde befreit, damit er gerechtfertigt ist und sich mit Gott, seinem Schöpfer und Retter versöhnen kann. Der Apostel Johannes erklärt diesbezüglich: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben“ Joh 1,12. Es bezeichnet die Macht und das Recht, das Reich Gottes und das ewige Leben darin zu erben. Dabei werden fünf Aspekte untersucht: 1/ Gott hat bereits die Erlösung geschenkt, nämlich den Ankauf des Sünders, damit er von der Knechtschaft der Sünde und der Verurteilung des Teufels befreit werden kann. Denn die Sünde ist es, was den Sünder in den Augen Gott schuldig macht, so dass er weder Gerechtigkeit in Ihm findet noch Teil mit Ihm hat. Dennoch sagt das Wort Gottes: „Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt“ Röm 8,33-34. 2/ Die Erlösung von uns Sündern wurde zu einem hohen Preis gekauft, durch das kostbare Blut Christi „als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes“ 1. Petr 1,19; denn „ ohne dass Blut ausgegossen wird, geschieht keine Vergebung“ Hbr 9,22b. Auf diese Weise schloß auch Jesus Christus einen Bund für uns, gemäss seinen Worten an seine Jüngern: „Das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden“ Mt 26,28. 3/ Dies wird als „ der Erlösungsbund“ bezeichnet. Deshalb besteht der Zweck Gottes bei der Herstellung des Bundes darin, dass wir gemeinsame Sache mit Ihm machen und feststehen, um darin zu bleiben, denn die von Christus gewirkte Erlösung wurde ein für alle Male vollbracht, und sie ist bestimmt, eine „ewige Erlösung“ zu bleiben (Hbr 9,12b). 4 / Zu diesem Zweck liegt es an jedem, zu glauben und zu entscheiden, ob er diesen Bund annimmt oder nicht. Zu denen, die ihn annehmen, sagt Jesus: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben“ Joh 3,36a. 5 / Jesus gibt bestimmt eine Zusicherung der Erlösung zu denen, die zu Ihm kommen, indem Er zu ihnen sagt: „Sei getrost, mein Kind, deine Sünden sind dir vergeben“ Mt 9,2b.

Montag, den 08.: Der Messias: „Erlösungsbund“ für die Menschen.
„Ich […] habe dir am Tage des Heils geholfen und habe dich bereitet und zum Bund für das Volk bestellt“ Jes 49,8c.
Lesung 1: Mk 14,17-24. Lesung 2: Jes 49,8-13. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Jes 49,8.
Einleitung: Durch die große Barmherzigkeit Gottes sind wir, Nachkommen von sündigen Menschen, nicht ausgerottet worden: „Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht“ Eph 2,4-5. Er ist der Messias, den Er bezeichnet als „einen barmherzigen und treuen Hoherpriester vor Gott, um die Sünden des Volkes zu sühnen“ (Hbr 2,17b).

Dienstag, den 09.: Das Werk des Erlösungsbundes der Menschen ist vollständig und vollkommen.
„Aber als man’s nachmaß, hatte der nicht darüber, der viel gesammelt hatte, und der nicht darunter, der wenig gesammelt hatte“ 2. Mose 16,18a.
Lesung 1: Joh 6,1-12. Lesung 2: 2. Mose 16,11-18. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: 2. Mose 16,18.
Einleitung: Das Werk des Erlösungsbundes seines Volkes durch Gott ist vollständig und dauerhaft. In Bezug auf das Kommen Jesu auf die Erde erklärte der Apostel Johannes: „Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade“ Joh 1,16. Tatsächlich, „alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles, welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt“ Eph 1,22-23.

Mittwoch, den 10.: Ewiges Leben ist das von Gott gegebene Leben der Erlösung.
„Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit“ Joh 6,58c. Lesung 1: 1. Petr 1,1-9. Lesung 2: Joh 6,52-58. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Joh 6,58.
Einleitung: Jesus gibt ewiges Leben denen, die Ihn annehmen und „sein Fleisch essen”, gemäß seinen Worten in Joh 6,54a. Dieses Leben wird von der Verderbnis der Erde nicht betroffen, weil es von oben kommt. Er erklärt über sich selbst: „Denn dies ist das Brot Gottes, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben“ Joh 6,33.

Donnerstag, den 11.: Durch den Glauben empfangen wir die Erlösung Gottes.
„Und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ Joh 11,26a.
Lesung 1: Offb 14,12-16. Lesung 2: Joh 11,17-27. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Joh 11,25-26.
Einleitung: Das Wort des Herrn sagt: „Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben“ Hbr 10,38a, „Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt“ Hbr 11,6. Jesus sagte zu Martha, die Schwester von Lazarus: „Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?“ Joh 11,40.

Freitag, den 12.: Das Wort Gottes, Wort der Erlösung.
„Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben“ Joh 6,63c.
Lesung 1: 5. Mose 30,15-20. Lesung 2: Joh 6,59-65. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Joh 6,63.
Einleitung: Gott gibt durch Jesus Christus, das fleischgewordene Wort, große Zusicherung, nämlich die Kraft und das Leben des Wortes Gottes, denn „das Wort Gottes ist lebendig und kräftig“ Hbr 4,12a, sowie den Heiligen Geist , der „nicht […] den Geist der Furcht, sondern der Kraft“ 2. Tim 1,7. Denn Jesus sagte zu den Aposteln: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen“ Apg 1,8a. Darum: sie „redeten es als Gottes Wort“ (1. Petr 4,11a).

Samstag, den 13.: Das Haus Gottes, Ort der Erlösung für immer.
„Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar“ Ps 84,4.
Lesung 1: Joh 8,31-35. Lesung 2: Ps 84,1-4. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Ps 84,4.
Einleitung: In der Wohnstätte Gottes zu bleiben ist die sicherste Erlösung. Der Psalmist sagt: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt“ Ps 91,1. Ja, „Wohl dem, den du erwählst und zu dir lässt, dass er wohne in deinen Vorhöfen“ Ps 65,5a. In der Tat sagt Jesus: „Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin“ Joh 14,3.

Diese Perikope ist auf Madagassisch, Französisch, Englisch und Deutsch erhältlich und ist auf der Website www. hifi-madanet. org und auf Facebook «HiFi-deutsch» zu finden. Hören Sie hifiradio. org, 24 Stunden / 7 Tage: Lehren, evangelische Lieder, . . . © Madanet

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