Madagassische Lutherische Kirche Lied & Evangelium Ostersonntag vom 04.-10. April 2021 „Ostern, Erhabenheit der Herrlichkeit Gottes“ *

Ostertag. Die Engel von oben und alle Gläubigen der ganzen Erde jauchzen vor Freude, denn die Herrlichkeit Gottes ist erhöht ─ Jesus Christus, das fleischgewordene Wort (Joh 1,14a), das gekommen ist, um der Welt das Leben zu geben (Joh 6,33) und den Tod zu seinem Schemel zu machen, nach diesen Worten des Vaters: „Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache“ Ps 110,1. Ostern: Tag des Sieges für den Gläubigen, denn es ist der Tag des Sieges Gottes, Tag der höchsten Feier des Sieges des Glaubens. Nämlich steht es geschrieben: „Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?“ 1. Joh 5,4-5. Eigentlich ist es nicht der Tod, der das erste Wort hat, oder auch das letzte, sondern Gott, der Urheber des Lebens; in der Tat sagte Johannes: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen“ Joh 1,1-4. Und Jesus wurde wahrhaftig erhöht und Er sprach: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ Mt 28,18. Und nachdem Er bis zum Tod erlitten hat, erklärt die Heilige Schrift: „Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters“ Phil 2,9-11. Daher bestätigt Jesus diese Worte, die Er seinen Jüngern bereits gegeben hat, zu allen, die an Ihn glauben: „Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden“ Lk 10,19. Und Er ermahnt sein Volk mit den Worten: „Denn ich lebe und ihr sollt auch leben“ Joh 14,19b.

Sonntag, den 04. Ostern I: Jesus wird erhöht!
„Siehe, meinem Knecht wird’s gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein“ Jes 52,13.
Lesung 1: Joh 12,20-33. Lesung 2: Jes 52,13-15. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Jes 52,13.
Einleitung: Die Herrlichkeit Gottes ist seine Verherrlichung durch seinen Knecht, Christus, den Gesalbten Gottes. Jesus bat: „Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen“ Joh 12,28.

Montag, den 05. – Zweites Ostern: Erkenne die Macht seiner Erhöhung!
„[Ihr erkennt] wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde“ Eph 1,19.
Lesung 1: Mt 16,13-19. Lesung 2: Eph 1,15-23. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Eph 1,17-19.
Einleitung: Das Himmelreich feiert die Erhöhung Jesu, indem es Ihn lobpreist: „Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob“ Offb 5,12.

Dienstag, den 06.: Gott lässt sich nicht durch das Grab aufhalten!
„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden“ Lk 24,5b-6a.
Lesung 1: 1. Kor 15,50-57. Lesung 2: Lk 24,1-8. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Lk 28,5-6.
Einleitung: Gott ist der einzige Herr über alles, was Er geschaffen hat, so dass Er über das Leben und den Tod gebietet. Er überlässt seinem Volk jedoch die Wahl und sagt: „Was recht ist, dem sollst du nachjagen, damit du leben und das Land einnehmen kannst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird“ 5. Mose 16,20. Dies ist der Weg des Willens Gottes, der die, die ihm folgen, für immer belebt (1. Joh 2,17b).

Mittwoch, den 07.: Gott hat Vollmacht über die, die Ihm gehören.
„Aber ich will sie aus dem Totenreich erlösen und vom Tode erretten“ Hos 13,14a.
Lesung 1: Jes 45,1-14. Lesung 2: Hos 13,14. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Hos 13,14.
Einleitung: Er sagt: „Habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist?“ Mt 20,15a. Schon lange her sagte Er: „Wollt ihr mich zur Rede stellen wegen meiner Söhne?“ Jes 45,11b. „Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist“ Ps 24,1a.

Donnerstag, den 08.: Gottes Volk wird durch Gottes Wort belebt.
„Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt“ 1. Petr 1,23.
Lesung 1: Hbr 10,35-39. Lesung 2: 1. Petr 1,17-23. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: 1. Petr 1,23.
Einleitung: Die Weisheitsworte der Sprüche sagen über das Wort Gottes: „Denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe“ Spr 4,22. Diese Worte aus den Psalmen verstärken diesen Gedanken: „Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht wider dich sündige“ Ps 119,11.

Freitag, den 09.: Die Bosheit des Menschen führt ihn ins ewige Verderben.
„Und sprachen: Sagt, seine Jünger sind in der Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen“ Mt 28,13.
Lesung 1: Joh 8,37-45. Lesung 2: Mt 28,9-15. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Mt 28,12-15.
Einleitung: Das Wort Gottes ist nicht gebunden, und die Wahrheit wird nicht zerstört werden. Jesus sagte: „Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod“ Offb 21,8.

Samstag, den 10.: Steht auf für die Wahrheit der Auferstehung Jesu, der den Tod besiegt hat!
„Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er auferstanden ist von den Toten“ Mt 28,6-7a.
Lesung 1: 1. Joh 1,1-4. Lesung 2: Mt 28,9-15. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Mt 28,6-7.
Einleitung: Heute wie damals wird die Wahrheit mit Füßen getreten, so dass es unter den Gerechten einige gibt, die feige werden, und die Ungerechten sich nicht schämen, zu lügen. Die jetzige Zeit ist Gottes Zeit, um die Frucht reifen zu lassen; deshalb sagt der Herr: „Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig. Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind“ Offb 22,11-12.

Diese Perikope ist in Madagassisch, Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar und kann auf der Website www.hifi-madanet.org und auf Facebook „HiFi – deutsch“ gefunden werden. Hören Sie auf „hifiradio.org“: Lehren, Gospelsongs… rund um die Uhr. © Madanet

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