Madagassische Lutherische Kirche Lied & Evangelium Am zehnten Sonntag nach Dreifaltigkeit vom 08.-14. August 2021 „JESUS CHRISTUS, DER LEBENSPENDENDE WEG GOTTES“ *

Die Botschaft: Die Heilige Schrift sagt: „Manchem scheint ein Weg recht; aber zuletzt bringt er ihn zum Tode” Spr 14,12. Außerdem strebt Satan danach, die Menschen zu verführen, damit sie wie er verloren werden, „sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten“ Mt 24,24c. Verloren sind die, die von Gott, dem Schöpfer und Herr des Lebens und des Heils, getrennt sind. Dank sei dem Vater, der uns den errettenden und lebensspendenden Weg des Lebens gesandt und gegeben hat, nämlich Jesus Christus, der sagte: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben” Joh 8,12. Darum fordert der Herr uns auf, eine Wahl zu treffen, und ermahnt uns: „Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu
Zeugen: Ich habe euch Leben und Tode, Segen und Fluch vorgelegt, damit du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen”
5 Mose 30,19. Worin besteht dieses Leben? „Indem ihr den Herrn, euren Gott, liebt und seiner Stimme gehorcht und ihm anhangt. Denn das bedeutet für dich, dass du lebst und alt wirst und wohnen bleibst in dem Lande, das der Herr deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben“ 5 Mose 30,20. Das bedeutet, mit Gott versöhnt zu werden, und „gemeinsame Sache mit Ihm zu machen“, und „gemeinsamen Weg mit Ihm zu gehen“. Denn Jesus, der gute Hirte, sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr
umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen“ Joh 10,27-28. Eine große Zusicherung für unser Leben gibt uns Jesus, wenn Er sagt: „Ich bin der Wege und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ Joh 14,6. Er ist kein verführender Weg, Er versöhnt uns mit Gott; durch Ihn empfangen wir seine Gnade und ererben das ewige Leben. Denn es steht geschrieben: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi […]“ Röm 8,16-17a.

Montag, den 09.: Jesus Christus, der lebensspendende Weg Gottes.
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ Joh 14,6a.
Lesung 1: Spr 3,13-18. Lesung 2: Joh 14,1-7. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Joh 14,5-6.
Einleitung: Zahlreich sind die Wege, aus denen der Mensch im Leben auswählen kann. Aber nur einer von ihnen führt zum Leben, zum ewigen
Leben. Johannes der Täufer sagte: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben“ Joh 3,36a. Eigentlich kann nur der Name Jesu Christi von
Nazareth das Leben geben und retten, wie der Apostel Petrus erklärte: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem
Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden“ Apg 4,12. Gedenkt an das Ende des Weges, dem ihr folgt, und wählt den
Guten!

Dienstag, den 10.: Wählt den lebensspendenden Weg Gottes.
„Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, damit du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen“ 5.
Mose 30,19.
Lesung 1: Ps 71,4-8. Lesung 2: 5. Mose 30,15-20. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: 5. Mose 30,19.
Einleitung: Weil Gott Liebe ist, lässt Er uns den Weg wählen, den Weg wählen, den wir gehen wollen (5. Mose 30,19a). Allerdings erinnert Er uns ständig daran, dass nur die Gemeinschaft mit Ihm gut für uns ist, wie der Psalmist sang: „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s
wohlmachen“ Ps 37,5. Das hat der Apostel Petrus verstanden, was ihn dazu trieb, zu Jesus Christus zu sagen: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast
Worte des ewigen Lebens“ Joh 6,68.

Mittwoch, den 11.: Geht den lebensspendenden Weg Gottes.
„Bessert euer Leben und euer Tun, so will ich bei euch wohnen an diesem Ort“ Jer 7,3.
Lesung 1: Joh 15,9-11. Lesung 2: Jer 7,1-7. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Jer 7,7.
Einleitung: Gott erwartet von uns, die wir an Ihn glauben, nicht nur, dass wir uns für Jesus entscheiden, sondern auch, dass wir auch seinen Weg
gehen, damit es uns gut gelingt. Das bedeutet, Ihm zu vertrauen und zu gehorchen. Durch den Propheten Jeremia befiehlt Er uns: „So spricht der
Herr: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe
finden für eure Seele“ Jer 6,16a. Und Er versichert seine Nachfolger mit diesen Worten: „Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl
dem, der auf ihn trauet“ Ps 34,9.

Donnerstag, den 12.: Haltet an dem lebensspendenden Weg Gottes fest.
„Denn wir haben an Christus Anteil bekommen, wenn wir die Zuversicht vom Anfang bis zum Ende festhalten“ Hbr 3,14.
Lesung 1: Joh 10,22-28. Lesung 2: Hbr 3,12-19;4,1. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Hbr 3,14-15.
Einleitung: Der Weg derer, die an Jesus Christus glauben, ist kein leichter Weg. Vielmehr ist es ein schmaler und enger Weg (Mt 7,14), der nicht kampffrei ist, , weil sie Feinde haben (1. Petr 5,8). Deshalb ermutigte der Apostel Paulus seinen Sohn Timotheus, als er schrieb: „Kämpfe den guten
Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen“ 1. Tim 6,12. In
diesem Kampf wird derjenige selig werden, der bis zum Ende ausharrt (Mt 10,22b;24,13). Jesus sagte zu allen, die um seinetwillen Unterdrückung : „Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist“ Offb 2,7b.

Freitag, den 13.: Das Wort Gottes ist das erleuchtende Licht des lebensspendenden Weges.
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“ Ps 119,105.
Lesung 1: Joh 1,1-5. Lesung 2: Ps 119,97-105. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Ps 119,105.
Einleitung: Gott lässt sein Volk, das auf Ihn traut, nicht in der Finsternis wandeln. Er gibt ihm sein Wort, um seinen Weg zu erleuchten. Er sagt zu
uns: „Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinen Worten. Lass sie dir nicht aus den Augen kommen; behalte sie in deinem
Herzen, denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe“ Spr 4,20-22. Fürwahr ist das Wort Gottes, „das Schwert
des Geistes » (Eph 6,17), eine mächtige Waffe, die Gott uns gegeben hat, um unseren Feind, den Teufel, zu besiegen. Dies ließ den Psalmisten
singen: „Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht wider dich sündige“ Ps 119,11.

Samstag, den 14.: Jesus Christus, der Weg der ewigen Freude.
„Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle“ Ps 16,11a.
Lesung 1: Joh 7,37-39. Lesung 2: Ps 16,1-11. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Ps 16,11.
Einleitung: Jesus Christus ist der Weg, den Gott bereitet hat, die Gläubigen zum ewigen Leben zu führen. Eine endlose Freude, die von hier an bis
zur Ewigkeit andauert, erfahren diejenigen, die seine Erlösung annehmen. Darüber hat der Prophet Jesaja verkündet: „Und es wird dort eine Bahn
sein, die der heilige Weg heißen wird. […] Die Erlösten werden dort gehen. Die Erlösten des Herrn werden wiederkommen und nach Zion kommen
mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein“ Jes 35,8a, 9b-10a,b.

Diese Perikope ist auf Madagassisch, Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar und kann unter www.hifi-madanet.org und Facebook « Songs and Gospel » eingesehen werden. Hören Sie hifiradio.org 24/7: Lektionen, Lieder, … © Madanet

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