Madagassische Lutherische Kirche Lied & Evangelium Am zwölften Sonntag nach Dreifaltigkeit vom 22.-28. August 2021 „Das Licht geht auf“ *

Die Botschaft: Die Aussage „das Licht geht auf“ bezeichnet eine aüssert wertvolle Zeit. In der Vergangenheit war Israel vom Glauben abgefallen; selbst seine Priester erwiesen mangelnde Achtung und abwensende Ehrfurcht gegen Gott (Mal 1,6), und die judische Nation murrten und redeten wider Gott: „Wer Böses tut, der gefällt dem Herrn, und an solchen hat er Freude“, oder: „Wo ist der Gott, der da straft?“ Mal.2:17. Fürwahr, die Abtrünnigkeit und die Trennung von Gott bringen Finsternis und Ratlosigkeit und Verzweiflung hervor. Dennoch gibt der Herr als tröstende Antwort: „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die
Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln“ Mal 3,20a. Es weist auf die Nägelmale in den Händen des gekreuzigten Jesu hin, als Zeichen unserer Erlösung. So erfüllte sich das Wort, das durch den Propheten Jesaja verkündet wurde: „Das Volk, das im Finsternis wandelt, sieht ein groβes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell“ Jes 9,1. Das „aufgehende Licht“? Die Herrlichkeit Gottes, der in dem von Ihm ausgewählten Land ankommt und sagt: „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht“ Jes 60,1-3. Lieber Gläubiger in aller Welt! Verbergt das Licht nicht, das der Herr zu euch gegeben hat. Hingegen macht es offenbar, nämlich Jesus Christus, das Licht der Welt und das Licht für euer Land, das noch in der Finsternis bleibt. Er sagt: „Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“ Joh 8,12.

Montag, den 23.: Das Licht geht auf, Jesus Christus, Licht der Welt.
„Das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen“ Mt 4,16a.
Lesung 1: Mal 3,16-20. Lesung 2: Mt 4,12-17. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Mt 4,16.
Einleitung: Diejenigen, die sich wegen der Sünde von Gott getrennt haben, bleiben in der Finsternis des Todes (Röm 6,23a). Doch Jesus Christus
leuchtet sein Licht in die Herzen all derer, die glauben und seine Vergebung annehmen. Er ist der Retter der Welt (Joh 4,42), der gekommen ist, um sein Volk zu retten und von seinen Sünden zu befreien (Mt 1,21b). Diejenigen, die Ihm begegnet sind, sind voller Freude und Frieden, wie Simeon, als er das Jesuskind sah und im Heiligen Geist betete: „Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, den du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel“ Lk 2,29-32.

Dienstag, den 24.: Glaube an das Licht, das für dich aufgeht.
„[…] Glaubt an das Licht, solange ihr’s habt, damit ihr Kinder des Lichtes werdet“ Joh 12,36a.
Lesung 1: Jes 60,1-5. Lesung 2: Joh 12,31-36. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Joh 12,36.
Einleitung: Jesus Christus, der Sohn Gottes, das Licht voller Gnade und Wahrheit (Joh 1,10,14b), kam in die Welt, damit das menschliche Herz nicht
länger in der Finsternis bleibt. Er leuchtet denen, die an Ihn glauben, den Weg zum ewigen Leben (Joh 14,6). Er kommt auch in dein Leben und sagt
zu dir: „Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt, damit euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in der
Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht“ Joh 12,35. Zu denjenigen, die sich ihrer Blindheit bewusst sind und sein Licht suchen, sagt Jesus
wie zum blinden Bartimäus: „Sei sehend“ Lk 18,42a.

Mittwoch, den 25.: Das Licht geht auf, der Heilige Geist erleuchtet alles.
„Der geistliche Mensch aber beurteilt alles […]“ 1. Kor 2,15.
Lesung 1: Ps 119,97-104. Lesung 2: 1. Kor 2,9-16. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: 1. Kor 2,14-15.
Einleitung: Das Licht Jesu ist wie die Strahlen der Sonne, die sowohl wärmen als auch erleuchten: es ist seine rettende Liebe und seine Wahrheit, die unsere Herzen durch den Heiligen Geist erleuchten. Er bekräftigt: „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten“ Joh 16,13a. Der Heilige Geist offenbart uns die ganze Wahrheit über Jesus, gemäß seinen Worten: „Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir“ Joh 15,26.

Donnerstag, den 26.: Das Licht geht auf: Gebt Zeugnis davon.
„Eins aber weiß ich: dass ich blind war und bin nun sehend“ Joh 9,25b.
Lesung 1: Mt 28,16-20. Lesung 2: Joh 9,24-38. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Joh 9,24-25.
Einleitung: Wer glaubt und auf die Liebe Jesu zu ihm vertraut, die Er ihm durch die Vergebung seiner Sünden und die Rettung vor dem Tod erwiesen
hat, ist aufgerufen, diese Liebe ohne Feigheit und Scham auch mit anderen zu teilen: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem
Berge liegt, nicht verborgen sein“ Mt 5,14. So ist er ein Bote Gottes, der das Licht Jesu trägt, und in ihm erfüllen sich die Worte des Psalmisten:
„Du machst Winde zu deinen Boten und Feuerflammen zu deinen Dienern“ Ps 104,4.

Freitag, den 27.: Das Licht geht auf: Folge ihm.
„Lebt als Kinder des Lichts“ Efes 5,8b.
Lesung 1: Joh 12,31-36. Lesung 2: Efes 5,6-13. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Efes 5,8.
Einleitung: Jesus ruft diejenigen, die an Ihn glauben, nicht nur dazu auf, Ihn bekannt zu machen, sondern vor allem dazu, seine Lehren zu leben,
d.h. die Gebote der Liebe und der Wahrheit zu befolgen. Der Apostel Johannes offenbart auf einfache Weise, was das „Licht“ ist, denn es steht
geschrieben: „Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht“ 1. Joh 2,10a. Das erfordert eine feste Entscheidung, die darin besteht, sich aller Sünden
und Verunreinigungen zu enthalten, wie es der Apostel Paulus sagt: „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasst uns
ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts“ Röm 13,12.

Samstag, den 28.: Groß und mächtig ist das Licht Gottes.
„Die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis sehen“ Jes 29,18b.
Lesung 1: Mt 11,1-6. Lesung 2: Jes 29,18-19. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Jes 29,18.
Einleitung: Wahre Blindheit ist Unwissenheit und Unglaube an die Liebe Gottes zu uns in Jesus Christus, dem Sohn Gottes, unserem Retter. Saulus
blieb in dieser Dunkelheit, bis er nach seinem Zeugnis Jesus Christus begegnete: „Es geschah aber, als ich dorthin zog und in die Nähe von Damaskus
kam, da umleuchtete mich plötzlich um die Mittagszeit ein großes Licht vom Himmel. Und ich fiel zu Boden und hörte eine Stimme, die sprach zu
mir: Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ Apg 22,6-7. Glauben Sie also an Gottes Liebe zu Ihnen, glauben Sie an Jesus, das Licht der Welt!

Diese Perikope ist auf Madagassisch, Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar und kann unter www.hifi-madanet.org und Facebook « Songs and Gospel » eingesehen werden. Hören Sie hifiradio.org 24/7: Lektionen, Lieder, … © Madanet

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