Madagassische Lutherische Kirche Lied & Evangelium am 4ten Sonntag nach Epiphanias, vom 03.-08. Februar 2020 „Gott offenbart sich und sorgt für sein Volk“ *

Die Botschaft: Gott sorgt für sein Volk, weil Er sie liebhat, und lässt sie nicht verloren gehen. Nämlich steht es geschrieben: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ Joh 3,16. Darum ist Jesus Christus, der Sohn, wirklich in die Welt gekommen, um den Ihm von dem Vater übertragenen großen Auftrag zu erfüllen, sowie Er es sagte, als Er Zachäus, den Zöllnern rettete: „Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist” Lk 19,10. Also nahm Er die Menschengestalt an, um ihnen sein Heil der Sünder zu verkünden und zu geben. Und Er gab sein Leben dahin, um die Menschheit, die wegen der Sünde verloren war, zu erlösen, damit sie mit Gott, ihrem Schöpfer und dem Herrn über ihr Leben (Joh 20,28), versöhnt werden, und Gemeinschaft mit Ihm wiederhaben. Denn Jesus ist in die Welt nicht gekommen, um die Sünder zu richten oder zu verurteilen, sondern um ihnen zu vergeben (Joh 3,17).Zu diesem Zweck hat Er durch sein Tod am Kreuz die Werke der Sünde, vor allem Unglauben gegenüber Gott, die Kraft des Teufels, der die Menschen betrügt und betrübt (Joh 10,10a), niedergerissen und zestört. Die Rettung der Schafe wurde mit dem Preis des Lebens bezahlt, so dass Jesus bis zum Tode erlitten hat, um viele zu retten (Hbr 5,8-9), in Übereinstimmung mit seine liebevolle und sorgfältige Erklärung zu seiner Schafe: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“ Joh 10,11. Ebenfalls: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meine Hand reißen“ Joh 10,27-28.

Montag, den 03.: Gott sorgt für sein Volk.
„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!” Jes 43:1b .
Lesung 1: Mt 6:24-34. Lesung 2: Jes 43:1-3. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Jes 43:1.
Einleitung: „Du bist mein!”: dies bedeutet, dass Gott die Menschen, die Er für sich selbst erlöst hat, nicht verloren gehen lässt. Zu diesem Zweck gab Er Jesus Christus seinen Sohn, denn „Er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt” 1 Joh 2: 2. Dies erfüllte Er, indem Er sein Blut am Kreuz vergossen hat, um „uns für Gott zu erlösen“ (1 Petr 1:19), was ihm erlaubt zu sagen: „Siehe, hier bin ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat” Hebr 2.13.

Dienstag, den 04.: Gott schliesst einen Bund, dass Er für sein Volk sorgen wird.
„Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen” Hbr 13:5.
Lesung 1: Joh 14:18-21. Lesung 2: Hbr 13:1-8. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Hbr 13:5.
Einleitung: „Gott schliesst einen Bund, dass Er für sein Volk sorgen wird”: dies bedeutet, dass Er einen Eid legt, dass Er sich um sein Volk kümmern wird, und dass Er daher seinWort nicht wiederrufen oder verraten wird. Dies tat Er mit Israel, als es zurückkehrte aus der Gefangenschaft, die eine von Ihm auferlegte Strafe war, und so sagte Er zu ihm: „Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer” Jes 54:10, „So will ich doch deiner nicht vergessen. Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet; deine Mauern sind immerdar vor mir” Jes 49: 14-16.

Mittwoch, dem 05.: Jesus sorgt für die Menschen und vergibt ihnen.
„Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben” Mt 9,2b
Lesung 1: Jes 55,6-9. Lesung 2: Mt 9,1-8. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Mt 9,1-2.
Einleitung: Die Sünde trennt uns von Gott (Jes 59, 2) und führt zu seiner Verurteilung (Jes 53,5), ebenso wie versöhnt uns die Vergebung der Sünden mit Ihm und offenbart seine Barmherzigkeit, die den reuigen Sünder rechtfertigt. Denn es steht geschrieben: „Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit” 1 Joh 1,9. Unverzeihte Sünde Leiden verursacht, ebenso wie macht uns ihre Vergebung glücklich, weil es geschrieben steht: „Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist kein Trug ist!” Ps 32 :1-2.

Donnerstag, den 06.: Jesus sorgt für das Leben der Seinen.
„[Er] … stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da wurde es ganz stille” Mt 8,26b
Lesung 1: Ps 23,1-6. Lesung 2: Mt 8,23-27. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Mt 8,23-27.
Einleitung: Einleitung: Gott sorgt für die Seinen, die Ihm dienen und die auf seiner Seite stehen, Er kämpft ihren Kampf und rettet sie. Eigentlich steht es geschrieben: „Denn der HERR wird seinem Volk Recht schaffen, und über seine Knechte wird er sich erbarmen. Denn er wird sehen, dass ihre Macht dahin ist” 5 Mose 32,36. Als die Herzen seiner Jünger von Sorgen in ihrem sinkenden Boot gequält wurden, bedrohte Jesus den Wind und das Meer, als ob sie Ohren hätten, und sie beruhigten sich. Unsere menschliche Kraft ist begrenzt, aber Gott kann alle Dinge tun, weil Er Herr ist. Und in diesem Zusammenhang: „Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein” 2 Mose 14,14. Er sagt: „Die Rache ist mein, ich will vergelten” 5 Mose 32,35.

Freitag, den 07.: Gott sorgt für sein Volk und antwortet seine Gebete.
„Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr’s empfangen” Mt 21,22.
Lesung 1: Jes 55,8-11. Lesung 2: Mt. 21,18-22. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Mt. 21,21-22.
Einleitung: Gott, der sich in Jesus Christus offenbart, ist weder ein unbekannter Gott noch ein Gott, der uns ignoriert: „Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig” Kol 2,9. So ist es mit seinem Vater Herzen, das sich über sein Kind erbarmt, dass er den Sünder, der zu ihm kommt, mit Barmherzigkeit liebt und seine Gebete antwortet, und somit sorgt für ihn.Wie den Blinden, dessen Augenlicht Er wiederhergestellte, fragt Er uns: „Was willst du, dass ich für dich tun soll?” Mk 10,51. Tatsächlich sagt Jesus zu uns: „Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn” Joh 13,14.

Samstag, dem 08.: Seht auf Jesus, den treuen Aufsehern der Seinen.
„[Lasst uns] … aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens” Hbr 12,2a.
Lesung 1:4 Mo 21:4-9. Lesung 2: Hbr 12:1-3. Predigt 1 (freie Wahl). Predigt 2: Hbr 12:2a.
Einleitung: Jesus ist gekommen, offenbart sich, und lässt sich finden von allen denjenigen, die Ihn suchen. Für alle, die das noch nicht wissen: Hier sind seine Worte: „Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist” Jes 55,6. Für den Gläubigen, der bisweilen zweifelt, sagt Er: „Du sollst mein Knecht sein; ich erwähle dich und verwerfe dich nicht, fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit” Jes 41, 9-10. „Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr” Jes 45, 22.

Diese Perikop ist in Madagassisch, Französisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht. Sie ist auf der Website www.hifi-madanet.org und auf Facebook « HiFi- deutsch » zu finden. Hören Sie « hifiradio.org » – Lehre, Zeugnisse, Lieder rund um die Uhr. © HiFi Madanet

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